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Freitag, 15. Mai 2015

Seitangeschnetzeltes

Im Asialaden könnte ich mich ja immer totkaufen. Beim letzten mal fand ich dort Seitan "Chicken". Zum Glück nicht in Hühnerform, sondern viereckig. Hab es einfach mal mitgenommen.
Schmeckte gut, aber recht säuerlich. Daher musste ich das Geschnetzelte nicht mehr stark würzen. Wenn ihr anderen Seitan nehmt, braucht ihr mehr Gewürze.



Für 2 Portionen:

1 Block Seitan (ca. 300 g), in Stücke geschnitten
200 ml Hafersahne
1 Zwiebel, fein gewürfelt
Dill nach Geschmack
etwas Öl
Salz und Pfeffer
ggf. etwas Weißweinessig oder Zitrone

Zwiebelwürfel und Seitanstücke im Öl anschwitzen. 
Wenn der Seitan eine schöne Farbe hat, Hafersahne und Dill dazugeben und ein paar Minuten sanft erhitzen. 
Mit den Gewürzen abschmecken.



Mittwoch, 30. Mai 2012

Gechillter Seitan

Nachdem ich Seitan sonst immer sofort weiterverarbeitet habe, durfte er diesmal 2 Tage im Sud chillen bevors ihm an den Kragen ging. War sehr lecker, so konnte der Sudgeschmack gut einziehen und der Konsistenz wars auch zuträglich. Sie war diesmal fester und der Seitan lies sich famos knusprig anbraten.
Dazu gabs Nudeln mit Pesto und Rucola.



Der Sud bestand aus in Knoblauchöl angerösteten Zwiebeln und Knoblauch, sowie Garam Masala und Cumin. Anschließend mit Wasser aufgegossen und noch mit Tomatenmark, Paprika und Chili verfeinert. Darin durfte der Seitan erst 30 Minuten köcheln und dann noch 2 Tage chillen.

Donnerstag, 22. März 2012

Seitangyros mit Gemüsereis

Nach dem letzten gelungenen Gyrosversuch aus Seitan mit Glutenmehl gibts nun eine noch bessere Version davon. Durch das zugegebene Öl wurde der Seitan viel saftiger, dadurch aber leider auch nicht ganz so knusprig beim Anbraten. Besonders gut schmeckts am zweiten Tag, wenn alles schön durchgezogen ist. Die Konsistenz des Seitans ist dann auch besser.



Für das Gyros:

Glutenmehl mit Gyrosgewürz, Rosenpaprika, Kräutersalz und Pfeffer vermischen. Ich habe ziemlich viel verwendet, kann die Menge nur leider nicht mehr wiedergeben. Es schmeckte jedenfalls gut würzig, als ich eine Fingerspitze voll getestet habe.
In einem Glas Wasser, Tomatenmark und etwas Knoblauchöl verrühren bis sich das Tomatenmark aufgelöst hat.
Nun beide Komponenten zusammenmischen und gut durchkneten. Anschließen ein Stück formen, in Alufolie wickeln und 45 Minuten bei 180°C backen.

Dünne Scheibchen davon absäbeln und zusammen mit Zwiebelringen knusprig braten. Dabei ggf. noch etwas Gyrosgewürz dazugeben.

oder

Dünne Scheibchen absäbeln und zusammen mit Olivenöl, Zwiebeln und Gyrosgewürz vor dem Braten einige Stündchen marinieren.



Gemüsereis

Reis kochen und dann zusammen mit gestückelten Tomaten und eingelegten Paprika in einer Pfanne vermischen und mit Kräutern der Provence würzen.

Sonntag, 4. März 2012

Curryvurst vom Seitantier + Wedges

Als großer Seitanfan hab ich heute zum ersten mal Curryvurst gemacht und bin schwer begeistert. Wer kein Glutenmehl hat, kanns auch oldschool machen, nur ists dann schwierig die Gewürze in den Teig zu bekommen.


Für 3 Würstl:

150 g Glutenmehl, 1 EL Hefeflocken, 1,5 TL Paprikapulver rosenscharf,  1 TL Salz, etwas Pfeffer und etwas Knoblauchpulver in einer Schüssel verrühren.
 In einem separaten Behältnis 150 ml Wasser, 2 EL Öl, 1/2 TL Senf, 2 EL Sojaosoße und 2 EL Tomatenmark gut verrühren bis sich alles verbunden hat und anschließend zu den trockenen Zutaten geben. 
Mit der Hand zu einem Teig kneten, dann 3 Würstl daraus formen und diese in Alufolie einschlagen, wobei die Enden wie Bonbons zugedreht werden.

Die Würstl für eine Stunde im 180°C heißen Ofen backen.


Für die Soße:

Eine kleine Zwiebel würfeln und in Öl andünsten. Mit Wasser ablöschen und Tomatenketchup, sowie Tomatenmark zugeben. Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Chiliflocken, Paprika- und Kurkumapulver würzen und 10 Minuten köcheln lassen. 


Für die Wedges:

In einer weiten Schüssel Olivenöl, Chiliöl, Knoblauchöl, etwas Weißweinessig, einen Spritzer Agavendicksaft, Salz, Pfeffer, Cumin, Chiliflocken, Italienische Kräuter und Paprikapulver mischen. Kartoffelviertel drin wenden - man kann auch alles in einen Gefrierbeutel geben und gscheid schütteln. 
Kartoffelviertel auf einem Backblech etwa 30 Minuten bei 180°C Umluft knusprig backen.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Gyros aus Seitan

Den restlichen Seitan von diesem Rezept habe ich sehr dünn geschnitten und zusammen mit Zwiebeln knusprig angebraten. Den richtigen Geschmack gab ein fertig gekauftes Gyrosgewürz. Ich fands wahnsinnig lukullisch, grad auch von der Konsistenz her. Viel besser als jedes gekaufte tierfreie Gyros.



Dazu gabs eine Joghurtsoße mit zerdrücktem confiertem Knoblauch

Dienstag, 27. Dezember 2011

Seitanrouladen

Bislang hab ich Seitan immer selbst aus ordinärem Weizenmehl hergestellt und im Gewürzbad gekocht. Doch diesmal griff ich auf Glutenmehl zurück und habs eingewickelt im Rohr gebacken. Vorteil am Glutenmehl ist, dass man die Masse besser würzen kann.

Man vermischt zuerst die trockenen Zutaten und gibt dann die feuchten dazu. Ich habe also das Mehl mit Gekörnter Brühe, Salz, Pfeffer und einigen Kräutern vermischt und dann Tomatenmark, zerquetschten confierten Knoblauch und Wasser dazugegeben. Dann die Masse in Alufolie gewickelt und eine Stunde bei 180°C im Ofen gebacken. Die Konsistenz war deutlich fester als beim in Wasser gekochten Seitan.

Eine Hälfte des so hergestellten Seitans habe ich in Rouladen mit einer phantastischen Soße verwandelt:



Seitan in dünne Scheiben schneiden und mit scharfem Senf bestreichen. Scheiben von Essiggurken und Zwiebelstifte drauflegen, das ganze einrollen und mit Spießen verschließen. Die Rouladen scharf anbraten bis sie etwas knusprig sind und dann aus dem Topf nehmen.

Nun Zwiebeln in dem Topf anbraten und nach kurzer Zeit Tomatenmark dazugeben und auch anrösten lassen. Mit Salz, Pfeffer, gemahlenem Kümmel und ggf. etwas Knoblauch würzen, die Gewürze kurz mitrösten lassen, dann das ganze mit einem Schluck Weißweinessig und 2 Tassen Gemüsebrühe ablöschen. Etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Soße schön dick ist, nochmals abschmecken und die Rouladen wieder dazugeben und aufwärmen.

Samstag, 14. Mai 2011

Seitan

Wenn man ordinäres Mehl auswäscht, bleibt das reine Weizeneiweiß zurück, denn die Stärke wäscht sich aus. Seitan lässt sich auch zuhause problemlos herstellen. Ich finde die Sauerei hält sich in Grenzen, es liest sich schlimmer als es letztendlich ist.

Normales 405er Weizenmehl mit Wasser zu einem dicken Teig rühren, er sollte etwa die Konsistenz von Pizzateig haben. In einer Schüssel mit Wasser bedeckt für knapp 30 Minuten ruhen lassen und anschließend so lange durchkneten bis sich das Wasser weiß färbt. Dann das Wasser erneuern und immer wieder so lange durchkneten bis das Wasser aussieht wie Milch. Zwischendurch kann es passieren, dass sich der Teig auflöst, doch keine Angst, er verbindet sich durch emsiges Weiterkneten schon wieder. Wenn das Wasser fast klar bleibt und der Teig sich deutlich am Volumen reduziert hat und bräunlich ist, sind wir fertig.
Das Endprodukt kann nun in beliebige Form gebracht werden und in einem stark gewürzten Sud oder eingewickelt in Alufolie im Backofen in 30-45 Minuten gegart werden.
Danach kann man es verwenden worauf man Lust hat: als Schnetzel, Bratstück oder in Bolognese.

Hier ists angebraten zum Gyros geworden.




Hier mit Hafersahne zum Geschnetzelten

Und hier mit Rahmsoße als Schnitzel

Leider hab ich die richtige Würzung noch nicht ganz raus, aber grundsätzlich kann mans schon essen. Das Geschnetzelte war sogar recht gut und hat auch zwei eingefleischte Mitesser überzeugt.
Der Sud in dem besagte Seitanschnetzel köchelten war höllisch scharf und bestand aus Lorbeerblättern, Chilischoten, Knoblauch, Koriandersamen und viel Kurkuma.