Sonntag, 6. November 2011

Udonnudeln mit Wirsing, Tofu und Sesam

Spontan zusammengebastelt, da ich Lust auf asiatisches hatte, aber keinen Chinakohl mehr. Sehr zu empfehlen.


Wirsing waschen und in Salzwasser etwa 10 Minuten kochen, für die letzten 2 Minuten dürfen die Udonnudeln mit in den Topf und zeitgleich kommt der Tofu in eine geölte Pfanne. Zuvor habe ich diesen stundenlang in Sojasoße und eine kuriose vegetarische Soße aus dem Asialaden mariniert. Wenn der Tofu schön angebräunt ist, kommt der zuvor in Streifen geschnittene Wirsing und die Nudeln hinzu. Noch etwas mit den Soßen abschmecken und Chili hinzugeben. Danach Sesam drüberstreuen.

Mittwoch, 2. November 2011

Lauchsuppe

Bislang aß ich Lauchsuppe immer nur in Verbindung mit Schmelzkäse, aber heute wollte ich das ganze mal pur. Ich habs klassisch mit der guten alten Einbrenn gemacht.


Lauch klein schneiden und in Butter etwas anschwitzen lassen, mit Weißweinessig ablöschen. Dann mit Mehl bestäuben und kurz weiter schmoren lassen. Mit Gemüsebrühe aufgießen und für etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis der Lauch weich ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Dienstag, 1. November 2011

Penne mit Kohlrabisoße

Spontan zusammengebastelt und für sehr gut befunden.



Für 2 Portionen:

Je eine Schalotte, Knoblauchzehe und Kohlrabiknolle würfeln und andünsten. Mit einem Schuss Weißweinessig ablöschen, großzügig mit Gemüsebrühe bedecken und so lange kochen bis der Kohlrabi weich ist. Mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken und das Sößchen mit einem Schlag Creme Fraiche verfeinern. Anschließend die Nudeln in der Soße schwenken und noch ein paar in Streifen geschnittene getrocknete Tomaten dazugeben.

Ekelhaftes zu Schnabulieren

Gestern gabs widerliches Zeug.

Abgehackte Finger vom Indianer (Sojawiener)

 und vom weißen Mann (Tierwiener)


Knochensemmeln

Grantige Monster und Mäusehirn (Walnüsse mit rosa Schokolade)

Augapfelbowle (Sauerkirschsaft, etwas Wasser, Litschi gefüllt mit Schattenmorellen)



Zombie-Innereien (Vegane Leberwurst)

Eitersalat mit Maden und Popeln

 Oachekaas (Obatzda)

Blutsuppe (Beerencreme)


Semmeln:
350g Mehl mit einem Päckchen Backpulver und etwas Salz mischen. 200g Quark und je 6 EL Olivenöl und Milch unterkneten. Nun je 5 Teile aus dem Teig zuppeln, eines etwas größer als die anderen. Den größeren Teil zu einer Rolle formen, die anderen zu Kugeln, alles zu Knochen zusammenfügen.
Im vorgeheizten Ofen etwa 15-20 min backen.

Montag, 31. Oktober 2011

Birnentarte mit Camenbert

Ich liebe Käse und find ihn auch superb zu Birnen oder anderen süßen Früchten. Das Rezept der Birnentarte mit Camenbert, das ich unlängst im Kleinen Kuriositätenladen las, klang perfekt für mich. Wie man es zubereitet könnt ihr dort lesen, von mir gibts heute mal eine Foto-Koch-Love-Story.






Dienstag, 25. Oktober 2011

Aus Ökokiste wird bunter Herbstsalat

Gestern bekam ich meine zweite Ökokiste und bin auch diesmal wieder sehr entzückt. Drin waren: gelbe Rüben, Wirsing, Äpfel, Lauch, ein Granatapfel, grüne Paprika mit lustiger Form, Kiwi, Endiviensalat und eine Schale Kresse ♥ Über letztere freute ich mich besonders, da ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich dieses Jahr schon mehrmals dran gescheitert bin selbst welche zu ziehen. Aber im Essen von Kressebroten bin ich hervorragend, daher meine Freude.



Zusätzlich habe ich diesmal das Angebot wahrgenommen eine kleine Käsekiste dazuzubestellen. Diese besteht aus je einem Stück: Kräuterschmaus, Bocksberger und Brie de Helvetie.



Einen Teil des Indiviensalats habe ich heute gleich mal mit den Kernen eines halben Granatapfels und einigen Cashewkernen zu einem bunten Herbstsalat verarbeitet. Dressing war mein übliches nur zusätzlich kam auch etwas dunkler Balsamico mit dazu. Eigentlich hatte ich etwas Scheu vor Indivie aufgrund dessen Bitterkeit, aber der Granatapfel hat das perfekt abgemildert.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Linsenlasagne


Für eine mittlere Auflaufform, bzw. 6 solcher Stücke:

Eine gewürfelte Schalotte mit einer gewürfelten Knoblauchzehe und einer geraspelten Gelben Rübe anschwitzen lassen, mit einem großen Schluck hellem Balsamico ablöschen und 100 g schwarze Linsen, sowie fünf gewürfelte Tomaten dazugeben und alles mit einer halben bis ganzen Tasse Gemüsebrühe bedecken. Für etwa 10 Minuten sanft köcheln lassen. Anschließend 100 g rote Linsen zugeben und weitere 10-15 Minuten köcheln lassen. Gewürzt habe ich mit Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum, Kräutern der Provence und einem Spritzer Agavendicksaft.

Für die Bechamel schmilzt man einen EL Margarine und gibt etwa zwei EL Mehl hinzu, bis es eine Dicke Masse gibt. Dann mit einer Tasse Pflanzenmilch und einer halben Tasse Gemüsebrühe ablöschen und einige Minuten köcheln lassen, bis die Soße die gewünschte Konsistenz hat. Das Köcheln ist auch wichtig, damit der Mehlgeschmack verkocht. Anschließend salzen, pfeffern, etwas Muskatnuss und nach Geschmack auch granulierten Knoblauch hinzugeben.

In die Auflaufform zuerst Linsenbolognese, dann eine Schichte Lasagneplatten und anschließend Bechamel schichten. So verfahren bis alles aufgebraucht ist und das ganze mit Käse bedecken.
Meine letzte Schicht war Bechamel, so wirds oben schön knusprig.

Das ganze für etwa 15 Minuten bei 180°C Umluft überbacken, bis der Käse die gewünschte Bräune hat.