Mittwoch, 27. März 2013

Austernpilzgyros und bunter Tomatensalat

Den ganzen, viel zu langen, Winter über hab ich mich so nach Tomaten gesehnt. Frischen, reifen, aromatischen Tomaten. Nun bin ich im Bioladen einem Packerl bunter Tomaten erliegen. Sie waren auch schon relativ gut, aber mit einem weiterem Kauf warte ich lieber noch, bis sie wirklich Saison haben.
Das Gyros aus Austernpilzen geht sehr schnell und schmeckt famos. Diese Pilze haben die perfekte Konsistenz dafür.



Gyros:

Austernpilze waschen und in längliche Stücke schneiden. Zusammen mit Zwiebelstücken in heißem Olivenöl andünsten und mit Salz, Pfeffer, viel Gyrosgewürz und Knoblauch würzen. Einige Minuten bei geschlossenem Deckel dünsten lassen, bis alles gar ist. Ggf. nachwürzen. 


Tomatensalat:

Aus je 1 TL Senf und Ahornsirup und je 2 EL Olivenöl und Balsamico Bianco eine Vinaigrette rühren und mit Salz, Pfeffer und Salatkräutern abschmecken.
Halbierte Tomaten und Zwiebelwürfel dazugeben und alles gut vermischen.

Montag, 25. März 2013

Krautnudeln

Schupfnudeln mit Sauerkraut schmecken famos und auch Krautfleckerl hab ich delikat in Erinnerung. Das waren gute Voraussetzungen um mal wieder Kraut und Pasta zusammen zu werfen. War schmackofatz!


Für 2-3 Portionen:

Einen Krautkopf von den unschönen äußeren Blättern befreien, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Das Kraut zusammen mit einer gewürfelten Zwiebel ca. 30-40 Minuten bei kleiner Hitze in einer geschlossenen Pfanne mit etwas Olivenöl langsam gar schmoren. 
Ich hab es fast ganz sich selbst überlassen und nur zwei oder drei mal umgerührt. So gab es leckere dunkle Flecken mit tollem Röstaroma.

Während der letzten Minuten 150 g Nudeln kochen und diese anschließend mit dem Kraut vermischen.
Mit Salz, Pfeffer und etwas gemahlenem Kümmel würzen.

Dienstag, 19. März 2013

Kartoffel-Schwarzwurzel-Auflauf in cremiger Zitronensoße

Schwarzwurzeln gehören mit zu meinem liebsten Wintergemüse. Generell mag ich die Vielfalt heimischer Gemüsesorten und versuche immer so saisonal wie möglich zu essen. So kommt auch keine Langeweile auf, wenn man jedes Gemüse immer nur ein paar Wochen im Jahr zur Verfügung hat. In der Saison schmeckts auch am besten.

Nachdem mir die Kombi aus Kartoffeln, Schwarzwurzeln, Räuchertofu und Zitronensoße unlängst schon so geschmeckt hat, gab es sie heute in leicht veränderter Form erneut. 


Kartoffeln waschen und in Stücke schneiden, wer mag schält sie noch,  Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Beides in Salzwasser etwa 25 Minuten garen. 
Aus 2 EL Mehl und 2 EL Alsan eine Einbrenn herstellen, anschließend mit zwei Tassen Gemüsebrühe und ca. 2 EL Zitronensaft ablöschen. Die Soße etwas einkochen lassen und mit Salz, Pfeffer, Curry und ggf. noch mehr Zitronensaft abschmecken.

Alles vermischen und Räuchertofuwürfel (kann man auch weglassen) dazugeben. 
Ca. 10 Minuten im Ofen etwas überbacken lassen.



Sonntag, 17. März 2013

Buntes Hülsenfruchtcurry mit Naanbrot

Naanbrot wollte ich schon ewig mal selbst machen und heute wars endlich soweit. Geht erstaunlich einfach und schmeckt sehr fein.
Hülsenfrüchte gehen sowieso immer, daher hat mich unlängst diese bunte Mischung so angelacht, dass ich sie mitgenommen habe. War eine famose Kombi.


4 Portionen Curry:

250 g Hülsenfrüchte am Vorabend in Wasser einweichen.

Eine Zwiebel und 2 gelbe Rüben schälen, würfeln und in Knoblauchöl andünsten. Die abgetropften Hülsenfrüchte und etwas Kreuzkümmel und Thai Curry Pulver (meins ist von Fuchs) dazu und kurz anrösten lassen. 
 Mit 500 ml passierten Tomaten und etwas Wasser ablöschen, 3-4 EL Kokosflocken dazu und ca. 40 Minuten sanft köcheln lassen, bis alle Bohnen weich sind. 
Nochmal mit den Gewürzen abschmecken. 


4 Naan-Brote:

160 g Mehl
80 ml Wasser
1 gestr. TL Salz
1 gestr. TL Backpulver
30 ml Naturjoghurt

Verkneten, ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Dann in 4 Kugeln teilen und ausrollen.

Bisschen Öl mit Schwarzkümmel (oder was dir schmeckt) mischen und eine Seite bepinseln. Dann noch nach Belieben Sesam draufstreuen.

Pfanne heiß werden lassen und ohne Zugabe von weiterem Öl von jeder Seite 1 Minute backen. 
  


Samstag, 16. März 2013

Blätterteig mit "Käse"-Lauch-Füllung

Die Firma Vegusto avanciert mit ihren No-Muh Käsealternativen zu meiner Nummer 1 in Sachen pflanzlicher Käse. In die Sorte "rezent" war ich vom ersten Bissen an verliebt und aß in gerne pur kalt, aber auch warm als Parmesanersatz.
Nun hab ich die Sorte "dezent" probiert und war wieder sofort entzückt. Im Blätterteigbauch wurde er schön weich und verband sich perfekt mit dem Lauch. Auf einer Semmel hingegen wurde er mehr knusprig. Kommt also wohl auf die Feuchtigkeit an, jedenfalls schön, dass man verschiedenes damit anstellen kann.
Im Kühlschrank wartet noch die Sorte "Walnuss" auf mich, bin schon sehr gespannt.

Leider hab ich nur blöde Bilder, hab irgendwas falsch eingestellt an der Kamera.




Blätterteigtaschen:

Für einen fertig ausgerollten Blätterteig benötigt man eine Stange Lauch und fast einen halben "Käse".
Lauch putzen und in feine Ringe schneiden und mit dem geriebenen No-Muh vermischen. Wenig Salz und Pfeffer dazu und in kleine Blätterteigvierecke füllen und diese zusammenklappen.
20 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze backen.


Gelbe Rüben Salat mit Zitronendressing:

1 TL Senf, ein Spritzer Ahornsirup, je 1 EL Leinöl und Olivenöl, sowie Weißweinessig und etwas Zitronensaft aufschlagen und mit Salz, Pfeffer und Salatgewürz mischen.
2-3 gelbe Rüben putzen und direkt ins Dressing reiben.

Freitag, 15. März 2013

Kartoffelplätzchen mit asiatisch gedünstetem Rettich

Das Innenleben der gebackenen Kartoffelschalen wollte auch noch verarbeitet werden. Also vermischte ich es mit Sojamehl und etwas Salz und formte kleine Plätzchen draus. Knusprig angebraten fand ich sie sehr gut. Dazu gabs wieder mal den famosen Asiatischen Rettich und den Rest des veganen Sauerrahms von Soyananda.

Donnerstag, 14. März 2013

Grünkernchili auf 300

Heimlich und leise kommt hier bereits mein 300. Eintrag im Blog. Wow hätt ich nicht gedacht, dass in 2 Jahren doch so viel zusammenkommt. Der erste Blogeintrag jährt sich nächste Woche bereits zum zweiten mal. Hab hier bereits drüber geschrieben und wer eine Meinung dazu hat, darf sie gern kund tun.

Meine Schwester und ich haben es früher gern gegessen, als wir beide noch im elterlichen Haushalt lebten. Ich weiß gar nicht, warum ich es die letzten Jahre nicht mehr gekocht hab, das hat das famose Gericht gar nicht verdient. Grünkern gibt dem Chili einen tollen Biss, ich kanns nur empfehlen.


Für 5-6 Portionen:

500 g Grünkern über Nacht einweichen. Wenn ihr Grünkernschrot habt, reichen wenige Stunden.

Eine Zwiebel würfeln und in Olivenöl glasig dünsten. Währenddessen 2-3 gelbe Rüben putzen und in Scheiben schneiden. Anschließend den abgetropften Grünkern und die Rüben einige Minuten mitdünsten lassen. Nun etwas Cayennepfeffer und Kreuzkümmel für kurze Zeit mitbraten lassen, danach alles mit ca. 1 Liter passierten Tomaten und etwas Wasser auffüllen, wer mag gibt noch eine Tasse Kaffee dazu, das rundet den Geschmack ab.

Das Chili ca. 30 Minuten sanft köcheln lassen. Anschließend je eine Büchse Kidneybohnen und Mais dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Rosenpaprika, Cayennepfeffer und Mexiko-Gewürzmischung abschmecken.