Samstag, 22. Oktober 2011

Scharfer Linseneintopf

Das richtige an einem kühlen Tag. Ich hab einfach alle möglichen Gewürze reingehauen und das Ergebnis war einfach nur formidabel.



Für 2 Portionen:

1 kleine Zwiebel und eine große Gelbe Rübe reiben und gemeinsam mit einer gewürfelten Knoblauchzehe in Öl anschwitzen. Etwas geriebenen Kümmel dazugeben und kurz mitschwitzen lassen. Dann 2 Handvoll rote Linsen zugeben, mit einen Schluck hellen Balsamico ablöschen und alles gut mit Gemüsebrühe bedecken. Für etwa 15 Minuten köcheln lassen, nach der Hälfte der Kochzeit eine gewürfelte Tomate dazugeben. 

Gewürzt wurde mit einer bunten Mischung aus Pfeffer, viel Tabasco, gemahlenem Zitronengras, gemahlenem Kümmel, einem Spritzer Agavendicksaft, einer Prise Cumin, einem Schuss Ketchup und Kräutern der Provence. Außerdem war etwas Tomatenmark der Konsistenz zuträglich.

Freitag, 21. Oktober 2011

Gefüllter Minikürbis

Die zwei runden "Zucchinis" in meiner Ökokiste entpuppten sich als Minikürbisse. Aufgrund ihrer Größe wollte ich sie füllen, da noch Käse da war der weg musste, habe ich ein wenig experimentiert, das Ergebnis hat mich überzeugt. Der vormals sehr harte Kürbis wurde schön weich und harmonierte sehr gut mit der käsigen Füllung. Die Minipaprika kamen spontan noch dazu, da die Füllung zu viel war.



Diverse Käsesorten reiben oder klein schneiden - bei mir wars Ziegenkäse, Parmesan, Raclettekäse und ein Restchen Kräuterschmelzkäse - und mit ein paar zerkleinerten getrockneten Tomate, sowie einer frischen vermengen. Nach Geschmack würzen und ins ausgehöhlte Gemüse füllen. Die Kürbisse in eine mit etwas Gemüsebrühe gefüllte Auflaufform stellen und bei 180°C Umluft eine knappe Stunde backen. Kurz vor Ende der Garzeit gab ich die Paprika hinzu.

Samstag, 15. Oktober 2011

Suppe aus roten Rüben

Frisch aus dem Garten meiner Tante kam eine rote Rübe in meinen Suppentopf. Die kleine Menge, da es sich um einen Versuch handelte. Gegessen habe ich rote Rüben schon oft mit großem Genuss, selbst zubereitet noch nicht. Nun weiß ich, dass es folgendermaßen lukullisch schmeckt.


Pro Portion:

Eine Schalotte fein würfeln und zusammen mit etwas kleingeschnittenem Ingwer andünsten. Anschließend eine Rote Rübe würfeln und mit in den Topf geben. Das ganze gut mit Gemüsebrühe bedecken und zwei Stunden sanft köcheln lassen. Danach pürieren und mit Salz, Pfeffer und getrockneter Chili abschmecken lassen. Etwas abkühlen lassen und mit 1 EL saurer Sahne servieren.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Abóbora frita - Brasilianischer Kürbis in Backteig

Heute gab es ihn endlich, nachdem der Kürbis über Nacht in kaltem Wasser gebadet hat. Allerdings hab ich das Rezept etwas abgeändert, wobei ich das beim Kosten schade fand. Salbei stell ich mir wirklich lukullisch zu dem leicht süßen Kürbis in der knusprigen Hülle vor, aber mei ich werds einfach nochmal machen.


Für 2 Portionen:

Kürbis schälen, die Samen entfernen, in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und einige Stunden in kaltem Wasser einweichen oder kräftig mit Salzwasser besprengen und 3 Stunden ruhen lassen.
Aus 75 g Mehl, 1 Eigelb, 1 Prise Salz, 1/2 TL Öl und 125 ml kalter Milch einen Teig zubereiten. 1 Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und unter den Teig ziehen. Kürbis gut abtupfen, vorsichtig durch den Backteig ziehen und in Olivenöl goldgelb backen.

Die heißen Kürbisscheiben mit Salbeiblättern garnieren und mit 2 Scheiben Schafsmilchkäse servieren.

Letzteren Schritt hab ich weggelassen und stattdessen aus 1 Tomate, Knoblauch, Zitronensaft, Chiliöl und diversen Kräutern eine Salsa gemacht. Diese und Kräuter-Creme-Fraiche dienten mir als Dip und harmonierten perfekt zum Kürbis.  

Dazu gabs Feldsalat in einer cremigen Vinaigrette aus 1 TL Erdbeermarmelade, Knoblauch, Kräutern, 1 TL Estragonsenf und je einem Schluck hellem Balsamico und gutem Olivenöl.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Veganes Kürbisgulasch

Bislang habe ich Kürbis nur zu Suppe verarbeitet, doch heute war mir danach auf einem rumzukauen. Doch leider stellte ich fest, dass das Gemüse für das eigentlich angedachte Abóbora frita erst stundenlang gewässert werden muss. Naja, dann gibts das eben morgen und heute ein Gulasch. Die Gewürze sind an das original ungarische angelehnt, da ich diese Kombination einfach unschlagbar finde.

Leider wars schon zu finster um ein vernünftiges Bild hinzubekommen. Es hatte eine total satte orange Farbe, etwas die Mischung aus beiden Bildern.



Für 2 Portionen

1 Zwiebel würfeln und zusammen mit 300 g gewürfeltem Kürbis in Rapsöl anschwitzen. Anschließend
folgende Gewürze dazugeben und kurz mitanrösten:

Rosenpaprika, Cayennepfeffer, gemahlene Chilischoten, Majoran, gemahlenen Kümmel, sowie etwas gemahlenes Zitronengras (eigentlich gehört etwas Zitronenschale rein, aber ich hatte keine da).

Mit einem Schluck Weißweinessig ablöschen, etwas verdampfen lassen, sodann 1-2 EL Tomatenmark mit dazu und nochmals kurz braten. Als nächstes mit Gemüsebrühe auffüllen, so dass das Gemüse knapp bedeckt ist. 
Nun für etwa 10 Minuten köcheln lassen, dann in Streifen geschnittene Paprika hinzugeben, bei mir warens 3 kleine, ansonsten würd ich 1 große nehmen.
Noch 5-10 Minuten köcheln lassen und ggf. nochmals nachwürzen.

Ökokiste

Gestern kam meine erste Ökokiste und ich bin begeistert. Hab eine gemischte mit Obst und Gemüse bestellt und drin waren: 5 Kiwi, 3 Apfel, 1 Bund Weintrauben, 1 Salatgurke, 1 Feldsalat, 5 Tomaten, 5 kleine bunte Spitzpaprika, 2 runde Zucchini und einige gelbe Rüben.

Bestellt habe ich bei der Ökokiste Kirchdorf und ich finde deren Angebotsvielfalt famos. Neben verschiedenen Obst- und Gemüsezusammenstellungen kann man dort auch Brot, Milchprodukte, Marmeladen, Essig, Säfte, Tees und Sojaprodukte erstehen. Man kann sich seine Kiste flexibel zusammenstellen und im gewünschten Lieferturnus bekommt man die Ware nach Hause geliefert. Alles ist "aus ökologischer Herstellung und Verarbeitung überwiegend aus der Region"


Sonntag, 9. Oktober 2011

Kritharaki mit Gemüse und Feta

Kritharaki sind griechische Nudeln in reisform. Die Konsistenz gefällt mir, wirds von nun an öfters geben.



Für 2 Portionen:

2 Spitzpaprika würfeln und mit 1 gewürfelten Schalotte anschwitzen. 1 gewürfelte Zucchini dazugeben und kurz weiterdünsten. Dann 1 Büchse gestückelte Tomaten und 1 Glas Gemüsebrühe, sowie 180 g Kritharaki zufügen. Das ganze für etwa 10-12 Minuten köcheln lassen, bis die Nudeln bissfest sind.

Nach dieser Zeit sollte die Flüssigkeit von den Nudeln aufgesogen, bzw. verdampft sein. Gebt lieber weniger Gemüsebrühe dazu und schüttet ggf. noch welche nach, bevor das ganze eine batzige Angelegenheit wird.

Anschließend gewürfelten Feta einrühren und etwas anschmelzen lassen. Ohne den Käse wärs auch ein prima veganes Hauptgericht.